So rechnet der Herden-Rechner
Ausgangspunkt ist die durchschnittliche Jahreslegeleistung der gewählten Rassengruppe. Daraus ergibt sich der Wochenschnitt – der aber übers Jahr schwankt: Im Sommer legen Hennen deutlich über dem Schnitt, im Winter ohne Kunstlicht typischerweise 40 bis 50 Prozent darunter, während der Mauser pausieren viele ganz. Wer keine Zusatzbeleuchtung möchte, bekommt vom Rechner deshalb eine Herde empfohlen, die den Bedarf auch im Winter noch weitgehend deckt. Übersommerliche Überschüsse verschenken sich in der Nachbarschaft erfahrungsgemäß von selbst.
Die Untergrenze liegt in jedem Fall bei drei Tieren: Hühner sind Herdentiere, und eine Dreiergruppe bleibt auch dann stabil, wenn einmal ein Tier ausfällt.
Welche Rassengruppe passt zu Ihnen?
| Gruppe | Beispiele | Eier/Jahr |
|---|---|---|
| Hybridhennen | Lohmann Braun, Weiße Leghorn-Hybriden | ~290 |
| Legefreudige Rassen | Sussex, Australorp, Rhodeländer | ~220 |
| Zwiehühner | Bresse, Bielefelder Kennhuhn | ~180 |
| Rasse-/Zwerghühner | Seidenhühner, Zwerg-Wyandotten | ~140 |
Häufige Fragen
Wie viele Hühner braucht eine vierköpfige Familie?
Bei rund 20 Eiern pro Woche meist 4–6 Hennen einer legefreudigen Rasse. Der Rechner oben zeigt es für Ihren genauen Bedarf.
Brauche ich einen Hahn für Eier?
Nein – Hennen legen auch ohne Hahn. Ein Hahn wird nur für befruchtete Bruteier gebraucht und kann in Wohngebieten wegen des Krähens zum Nachbarschaftsthema werden.
Muss ich meine Hühner anmelden?
Ja. In Deutschland ist auch Hobby-Hühnerhaltung beim Veterinäramt und in der Regel bei der Tierseuchenkasse zu melden – unabhängig von der Tierzahl.